Fach-ABC

Ausblühungen

Nach heutigem Wissensstand der Betontechnologie lassen sich Kalkausblühungen in Betonbauteilen nicht verhindern. Die Ausblühungen, die meist in geringem Umfang auftreten bzw. sichtbar werden, können durch Maßnahmen innerhalb des Produktionsvorganges nicht vollständig verhindert werden.

Ausblühungen entstehen dadurch, dass beim Abbinden des Zementes freier Kalk gebildet wird. Dieser steigt mit dem Wasser während der Fertigung oder mit dem Regenwasser bei schon verlegtem Pflaster kapillar an die Oberfläche. Dort kommt es zur Reaktion mit dem Kohlendioxyd der Luft. Durch Regen, saure Bestandteile der Luft und des Regenwassers wird der Kalk an der Oberfläche abgewittert. Trotz des Wissens um die chemischen Abläufe gibt es im Fertigungsprozess keinen verlässlichen Weg, Ausblühungen zu verhindern. Ist die Kalkausblühung durch natürliche Abwitterung beseitigt, tritt sie in der Regel auch nicht mehr auf. Kalkausblühungen sind nicht qualitätsmindernd, sie beeinflussen lediglich für einen kurzen Zeitraum den optischen Eindruck. Erfahrungsgemäß verschwinden die Ausblühungen nach zwei Frost- und Tauperioden. Ausblühungen sind daher kein Anlass zur Reklamation.

 

Hier geht es zu einer Info-Broschüre der Firma BASF

Bedarfsermittlung

Angaben zum Bedarf an Steinen und Platten pro Quadratmeter verlegter Fläche bzw. zum Bedarf an Bordsteinen, Randsteinen etc. pro laufendem Meter schließen die Fugen mit ein. Dementsprechend werden die Erzeugnisse so geliefert, dass die bestellte Fläche bzw. die bestellte Länge unter Einhaltung der jeweiligen Rastermaße belegt bzw. versetzt werden kann. Aus diesem Grund geben wir in unseren Produktbeschreibungen Rastermaße an.

Farbabweichungen

Es kann vorkommen, dass Produkte, die mit den gleichen Herstellungsverfahren jedoch zu verschiedenen Zeitpunkten gefertigt werden, geringe Farbunterschiede aufzeigen. Diese Farbunterschiede, auch bei grauen Produkten, haben ihre Ursache in leichten Differenzen der Inhaltsstoffe der Fertigprodukte. Diese Unterschiede sind für den Gebrauchswert ohne Belang, da die Differenzen in der Regel unter Benutzung der Erzeugnisse bei normaler Bewitterung ausgeglichen werden. Wir empfehlen, auch bei grauem Pflaster, immer aus verschiedenen Paletten wechselweise zu verlegen. Bitte beachten Sie auch, dass aus technischen Gründen Farben von Bildschirmdarstellung und Produkt voneinander abweichen können.

Frost- und Tausalzbeständigkeit

Unsere Betonpflaster werden nach der DIN EN 1338 produziert und im eigenen Labor, sowie von externen Stellen überwacht. Pflastersteine, die nach dieser Norm gefertigt werden, sind erfahrungsgemäß ausreichend widerstandsfähig gegen Frost und Tausalz. Eine Prüfung der Widerstandsfähigkeit gegen Frost und Tausalz wird daher nur auf besondere Vereinbarung durchgeführt. Eine Kostenübernahme dieser Prüfungen erfolgt durch den Auftraggeber. In der ersten Zeit hat Beton noch nicht die volle Tausalzwiderstandsfähigkeit; deshalb müssen Schnee- und Eisglätte, falls sie innerhalb der ersten 3 Monate auftreten, mit stumpfem Streumittel beseitigt werden - keinesfalls mit Salz. Betonpflaster aus haufwerksporösem Beton (PORAFIL) sind für die Anwendung von Tausalz nicht geeignet.

Kantenabplatzung

Pflastersteine, die zu engfugig verlegt sind oder deren Unterbau nicht ausreichend tragfähig ist, werden eventuell schon beim Abrütteln Kantenbeanspruchungen ausgesetzt, denen auch hochwertige Betone nicht widerstehen können. Die Folge ist bei Belastung Kantenabplatzung. Sie stellt keinen Mangel des Erzeugnisses, sondern einen Mangel des Unterbaus bzw. der Verlegeart dar.

Unsere Adresse

  • Karl Strohmaier GmbH
  • Feldbergstr. 2a
  • 79395 Neuenburg-Grißheim
  • Tel: 07634 / 5110-0
  • Fax: 07634 / 5110-95